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Pasching-Chronik: Das Gestern ist bereits Geschichte!

In der heutigen schnellebigen Zeit entsteht trotz der medialen Möglichkeiten oft ein Dokumentationsschwund und es geht Wissen verloren das für künftige Forschungen wertvoll sein könnte. Deswegen entschloss sich die Gemeinde Pasching nachdem ein umfassendes Heimatbuch erschien, eine Weiterführung einer digitalen Chronik. Denn was heute passiert ist morgen bereits Geschichte.
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geschichte@pasching.at

11. Dezember 1925
Um ca. 23 Uhr brannte es beim Hofbauergut in Thurnharting: Das Überländ (Nebengebäude), in dem sich auch das Backhaus befand, stand in Flammen. Der auf Patrouille befindliche Paschinger Gendarm Josef Wiesmayer weckte die Besitzer Franz und Maria Jungreithmayr und holte sie aus dem angrenzenden Hof, der unbeschadet blieb, weil er bereits mit Ziegeln gedeckt war.
1925
Gründung der Arbeiter-Radfahrerverein Musikkapelle
13. Mai 1924
Der Landwirt Rudolf Feitzlmayr vom Zeilmayrgut ( Aistenthal 9) wird für die nächsten 5 Jahre Bürgermeister von Pasching.
30. März 1924
Enthüllung des Kriegerdenkmal beim Friedhof zu Ehren der gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges aus Pasching.
24. Dezember 1922
Weihe der zwei neuen Glocken für den Paschinger Kirchturm.
20. Juni 1921
Im Postamt Pasching wird ein Fernsprech- und Telegraphendienst eingeführt. 1948 gab es in der Gemeinde erst 30 Anschlüsse. Die Telefon-Netzverbindungen liefen damals über Hörsching mit der Vorwahl 07221, Anfang der 1970er-Jahre erhielt Pasching in Langholzfeld/Wagram eine weitere Anbindung über Traun mit der Vorwahl 07229 sowie eine dritte Verbindung mit der Vorwahl 9 über die Landeshauptstadt Linz. Somit hatte Pasching drei verschiede Vorwahlen.
20. März 1921
Gründung des „Arbeiter-Radfahrerverein Pasching“ im Gasthaus „Zur Haltestelle“.
1. November 1920
Ein schwerer Sturm und Funkenflug aus einer Lokomotive waren der Auslöser eines Brandes am Bahnwächterhaus, Pasching Nr. 238. Dabei wurde die Wohnung des Wächters Aberl ziemlich beschädigt.
1. November 1920
Brand am Bahnwächterhaus Nr. 238 (Pasching Nr. 72, Mühlweg 3)
18. Mai 1920
Mit der Auflösung der Monarchie entstand die Befürchtung, der Geldverkehr könnte ins Stocken geraten, weshalb die Regierung die Genehmigung zur Ausgabe von Notgeld erließ. Die Gemeinde Pasching beschloss am 18. Mai 1920, Notgeld im Wert von 36.000 Kronen zu drucken, und zwar Scheine zu 30, 60 und 90 Heller. Bald waren die Scheine vergriffen und eine zweite Auflage musste gedruckt werden.
5. August 1919
Altbürgermeister Johann Lehner gegründete die „Feuerwehr-Musik-Kapelle Pasching“.
7. Juni 1919
Bei der konstituierenden Gemeindeausschusssitzung am 7. Juni 1919 wurde der Eisenbahner Stefan Niedermayr (Pasching 52) zum ersten sozialdemokratischen Bürgermeister gewählt, er wird das Amt für die nächsten 5 Jahre ausführen.