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Pasching-Chronik: Das Gestern ist bereits Geschichte!

In der heutigen schnellebigen Zeit entsteht trotz der medialen Möglichkeiten oft ein Dokumentationsschwund und es geht Wissen verloren das für künftige Forschungen wertvoll sein könnte. Deswegen entschloss sich die Gemeinde Pasching nachdem ein umfassendes Heimatbuch erschien, eine Weiterführung einer digitalen Chronik. Denn was heute passiert ist morgen bereits Geschichte.
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geschichte@pasching.at

4. Mai 1929
Der Eisenbahner Stefan Niedermayr (Pasching 52) wird für die nächsten 5 Jahre Bürgermeister von Pasching.
Dezember 1927
Der Landwirt Jakob Rinder vom Hanglgut lud interessierte Bauern von Pasching und Umgebung zu einer Gründung eines Zuckerrübenbau-Interessentenvereines ein. Letztendlich konnte Rinder die Paschinger Bauern zu Anbauflächen von 146 Joch bewegen. Aus dieser Bewegung entsand am 25. September 1929 die Gründung der oberösterreichische Rübenbauern-Genossenschaft . Erster Obmann wurde Martin Obermayer aus Aistenthal (Hörsching) und zu seinem Stellvertreter Fritz Feitzlmayr aus Pasching.
25. August 1927
Eröffnung des neuen Gemeindehaus in der heutigen Hörschinger Straße 1 (damals Pasching Nr. 95). Für die Planung und die Errichtung war der Baumeister Josef Ertl aus Breitbrunn verantwortlich. Im neuen Gemeindehaus befanden sich die Gemeindekanzlei, das Bürgermeisterzimmer, ein geräumiger Sitzungssaal sowie ein Zuhörerraum und ein Klubzimmer. Auch die Post wurde im Haus untergebracht. Im ersten Stock bekam der Gemeindesekretär mit seiner Familie eine Wohnung. Die erste Gemeinderatssitzung im neuen Rathaus wurde am 29. August 1928 abgehalten. Mit der Eröffnung des jetzigen Gemeindehauses im Sommer 1976 wurde das alte an die Raiffeisenkasse Hörsching-Pasching verkauft.
August 1926
Nachdem sich der Postenkommandant Ignaz Huemer vom Paschinger Maurermeister Matthias Kirchmeier ein Haus (Pasching Nr. 90, heute Hörschinger Straße 7) errichten hatte lassen, wurde im August 1926 auch das Wachzimmer hierher verlegt. Die Villa der Theresia Ertl, wo sich das Wachzimmer bis dahin befand, wurde nach wie vor als Dienstwohnung für verschiedene Gendarmeriebedienstete verwendet. Am 9. Oktober 1927 erhielt der Posten eine Telefonstelle.
11. Dezember 1925
Um ca. 23 Uhr brannte es beim Hofbauergut in Thurnharting: Das Überländ (Nebengebäude), in dem sich auch das Backhaus befand, stand in Flammen. Der auf Patrouille befindliche Paschinger Gendarm Josef Wiesmayer weckte die Besitzer Franz und Maria Jungreithmayr und holte sie aus dem angrenzenden Hof, der unbeschadet blieb, weil er bereits mit Ziegeln gedeckt war.
1925
Gründung der Arbeiter-Radfahrerverein Musikkapelle
13. Mai 1924
Der Landwirt Rudolf Feitzlmayr vom Zeilmayrgut ( Aistenthal 9) wird für die nächsten 5 Jahre Bürgermeister von Pasching.
30. März 1924
Enthüllung des Kriegerdenkmal beim Friedhof zu Ehren der gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges aus Pasching.
24. Dezember 1922
Weihe der zwei neuen Glocken für den Paschinger Kirchturm.
20. Juni 1921
Im Postamt Pasching wird ein Fernsprech- und Telegraphendienst eingeführt. 1948 gab es in der Gemeinde erst 30 Anschlüsse. Die Telefon-Netzverbindungen liefen damals über Hörsching mit der Vorwahl 07221, Anfang der 1970er-Jahre erhielt Pasching in Langholzfeld/Wagram eine weitere Anbindung über Traun mit der Vorwahl 07229 sowie eine dritte Verbindung mit der Vorwahl 9 über die Landeshauptstadt Linz. Somit hatte Pasching drei verschiede Vorwahlen.